Germerode: „Wandern zwischen Mohn und Märchen“

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26. Wanderung am 15.6.2019 mit 8 Personen / Wetter wie immer….super

Auf dem Mohnwanderweg 1 drehten wir unsere 7,5 km lange Wanderrunde. Im Geo-Nationalpark Frau-Holle Land verwandeln im Sommer Millionen pinkfarbener Mohnblüten die Landschaft in ein Blumenmeer. Wir waren in diesem Jahr ein wenig zu früh unterwegs, so dass wir nur vereinzelt die zukünftige Farbenpracht erahnen durften. In der Mohnscheune haben wir alles was nur irgendwie mit Mohn verfeinert wurde verköstigt. Gegen 15.00 Uhr machten wir uns wieder auf dem Heimweg ….. ein schöner Tag !!!!!!

25. Wanderung – 18.05. – „Witzenhausen Kirschwanderung“

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25. Wanderung am 18.05., "Witzenhausen Kirschwanderung" mit 10 Personen / Wetter: wie immer super! Auf dem Kirschwanderweg Nr. 3 drehten wir unsere Wanderrunde. In dieser Wanderrunde wurden wir mit herrlichen Ausblicken in das Witzenhauserland belohnt. Mit vielen Tafeln, im Laufe des Weges wurde die Arbeit und das Umfeld der Kirschbauern beschrieben. Diesen herrlichen Wandertag beendeten wir im Hofladen Cafe Kindervatter. Das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir einen dieser Wanderwege unter die Füsse nehmen.

Jahresauswertung 2018 und Tourenplan 2019

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Werte Sportsfreunde,
 
das Jahr 2018 neigt sich dem Ende, die letzte Radtour wurde gefahren, unsere Jahresabschlußfeier liegt schon einige Wochen zurück.
An dieser Stelle möchte sich die Spartenleitung Radfahren bei allen Sportfreunden und Radsportbegeisterten für die rege Teilnahme an unseren Radtouren im zurückliegenden Jahr 2018 bedanken.
Die Auswertung aller gefahrenen Touren aus dem Jahr 2018 liegt vor und die Jahresplanung für das Jahr 2019 steht auch schon fest. Beide Dateien stehen zum Download bereit.
Wir freuen uns auf die nächste Radfahr-Saison und wünschen allen Sportsfreunden eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten mit den Familien und einen guten Start für das neue Jahr 2019.
 
Mit sportlichen Grüßen
Michael & Klaus

Tourenplan Radfahren FSG 2019

FSG65-Sparte-Radfahren-Auswertung-2018


 

Kleiner Wanderbericht vom 24.11.2018 (24. Wanderung): Elfbuchen

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Wanderung vom Herkules zu den Elfbuchen und wieder zurück zur Bushaltestelle Herkules.
17 Personen/Wetter : Schneeregen
Zur letzten Wanderung in 2018 trafen wir uns am Herkules, um zur Gaststätte Elfbuchen zu laufen und unsere Termine für das Jahr 2019 abzusprechen. Nach einem sehr guten Mittagessen und mit den Terminen für 2019 im Rucksack ging es zurück zum Herkules.
Die Wandergruppe der FSG65 wünscht allen Vereinsmitgliedern ein Frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2019!


 

Kleiner Wanderbericht vom 29.09.2018: Hoher Meißner

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Wanderung auf dem Premiumwanderweg P8 (Weißenbach/Großalmerode/Meißner)
10 Personen / Wetter: Herbstzauber
 
Wir trafen uns um 9:30 Uhr im Betriebshof Sandershausen. Von dort fuhren wir nach Weißenbach – Großalmerode wo wir den P8 (Entdecker Tour Heiligenberg) wanderten. Dieser kurze Wanderweg (8km) wurde sehr ausgewogen durch abwechslungsreiche Wälder und freie Feldflur mit eindrucksvollen Biotopstrukturen gelegt. Das wichtigste aber sind die sich langsamaufbauenden Aussichten, die weite Blicke ins Meißner Umland ermöglichen. Diesen super Herbsttag beendete wir mit einem gelungenen Besuch in der Jausenstation Weißenbach.


 

Wanderung nach Netze – 28.07.2018

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28.07.18 / 22. Wanderung (Fahrt) / 20 Personen / Wetter: über 30°C

Eigentlich wollten wir in die Rhön ……. aber, aufgrund der Wetterlage und Temperaturen von über 30°C musste eine Alternative her.
Wir entschlossen uns für die die nicht schweißtreibende Lösung. Wir trafen uns um 8:00 Uhr im Betriebshof Sandershausen wo wir gemeinsam mit einem KVG-Bus nach Netze fuhren. Im Pfannkuchenhaus in Netze wurde erstmal „gefrühstückt“ und im Anschluss besprochen, wie wir diesen tropischen Tag weiter gestalten.
Unsere Entscheidung …. wir fahren zum Edersee, war eine gute Alternative für diesen Tag. Am Edersee hatte jeder die Möglichkeit, sich von „Außen und/oder Innen“ zu kühlen. Am frühen Nachmittag ging es wieder, gestärkt und gekühlt, in das tropische Kassel.
Danke an die KVG, dass wir den Bus benutzen konnten und ein Danke an Karsten Kamutzki, der uns als Fahrer zu Verfügung stand.

Quer durch’s südliche Eichsfeld auf den Spuren einer Bahntrasse im Dornröschenschlaf / 7. Juli 2018

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Auch während der Urlaubszeit ist der Trend zur Teilnahme an den FSG-Radtouren ungebrochen. Dies ist nicht nur alleine auf das abwechslungsreiche Tourenprogramm der Radfahrsparte zurückzuführen, sondern auch auf interessante Radtouren auf historischen Spuren. Genug der Vorrede. Am Samstag 7. Juli sitze ich um dreiviertel 8 Uhr im Cantus ab KS Hbf und es geht über HMÜ – wo Carola und Michael zusteigen – weiter bis nach Eichenberg. Dort steigen wir aus und Michael berichtet kurz über diesen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt auf den Linien Göttingen-Bebra, Halle-Kassel sowie Nebenbahnen vor und nach dem Ende des 2. WK.

Wir schwingen uns auf die Fahrräder und genießen die morgendliche Kühle. Der Tag verspricht wie erwartet sonnig und warm zu werden.

Nach sehr kurzer Zeit später befinden wir uns in der Nähe des 3-Länderecks Niedersachsen-Thüringen und Hessen. Weiter geht es teilweise parallel zur B80, teilweise abseits der B80 auf sehr gut ausgebauten Radwegen über Hohengandern, Arenshausen, Uder immer entlang der Leine bis in das Heilbad Heiligenstadt. Die gleichnamige Stadt ist Kreisstadt des Landkreises Eichsfeld (EIC) und gleichzeitig wirtschaftliches, kulturelles und religiöses (rk) Mittelzentrum vom südlichen EIC sowie anerkanntes Sole-Heilbad. Wir fahren mit unseren Rädern durch den historischen mittelalterlichen Stadtkern und erreichen den stillgelegten Bahnhof Ost in Heiligenstadt – jetzt Museumsbahnhof, mit Museumsfahrzeugen und historischen Waggons. Die heutige Radtour wurde etwas modifiziert und wir werden auf einem Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse Heiligenstadt–Schwebda weiterradeln.

Die Bahnstrecke Heiligenstadt–Schwebda sollte die wirtschaftliche Erschließung des südwestlichen Eichsfeldes fördern. Diese Strecke wurde als Nebenbahn im Jahr 1914 in Betrieb genommen und nach dem Ende des 2. WK eingestellt. Die Gleiskörper wurden auf Anordnung der sowj. Militäradministration anschließend komplett entfernt – die Trasse blieb in großen Abschnitten jedoch bestehen und wurde zwischen Heiligenstadt und dem Ort Kalteneber als Radweg komfortabel ausgebaut.

Nach kurzer Zeit haben wir auch den Einstieg in den Radweg auf der ehem. Bahntrasse gefunden. Die Strecke verläuft durch ein großes zusammenhängendes Waldgebiet (Teil des Thüringer Waldes) und abseits von Straßen, dass Autos nicht einmal zu hören sind. Mit einem moderaten aber kontinuierlichen Anstieg zwischen 40 ‰ und 50 ‰ lässt sich der Radweg daher gut bewältigen. Der Radweg ist perfekt ausgebaut (asphaltiert) und die dichte Bewaldung schützt uns von der stärker werdenden Sonne. Wir erreichen den Ort Kalteneber und erfrischen uns im Dorfmittelpunkt unter einem beschatteten Plätzchen mit Getränken.

Mittlerweile haben wir eine Höhenlage von ca. 450 m ü. NN erreicht und können eine überragende Fernsicht in alle Richtungen des südlichen Eichsfeldes genießen. Wir fahren jetzt auf einer Landstraße abseits der Bahntrasse, weil die Bahntrasse zu DDR-Zeiten landwirtschaftlichen Nutzflächen weichen musste. Zwischenzeitlich werden wir von einer großen Autokolonne des Typs Chevrolet Corvette unterschiedlicher BJ in respektablen Abstand überholt. Den V8 Sound der hochvolumigen Motoren hören wir noch lange nach. Wenig später ist dank des Windes von dem Gestank nichts mehr wahrzunehmen und wir biegen wieder auf den Radweg der ursprünglichen Bahntrasse ein.

Von weitem können wir den ehemaligen Wasserturm vom Bahnhof in Fürstenhagen (Lutter) erkennen, den wir wenige km später erreichen. Dieser Turm hatte den Zweck, die damaligen dampfgetriebenen Lokomotiven mit Wasser zu versorgen. In dem jetzt umgebauten Wasserturm befindet sich ein Informationszentrum, was wir aber nicht besucht haben.

Nach einem kurzen Foto-Stopp vor dem Turm mit anschl. Flüssigkeitsaufnahme fahren wir auf dem fest geschotterten Bahntrassenweg weiter vorbei an Dieterode. Zwischen den Orten Dieterode und Krombach verläuft der Bahnradweg durch ein Naturschutzgebiet. Der breite Radweg verengt sich hier durch den Bewuchs von Sträuchern, Ranken und Bäumen zu einem schmalen Wanderpfad. Fast könnte man denken, dass sich hier alles in einem Dornröschenschlaf befindet. Außer uns befindet sich sonst niemand auf dem Weg, keiner kommt uns entgegen und es kommen Zweifel auf, ob wir richtig sind. Ja sind wir!

Wir bleiben strikt auf dem Wanderpfad (Trasse) und kurz vor dem Ort Krombach mündet die ursprüngliche Trasse auf einen Wirtschaftsweg. Hier verabschieden wir uns dann von dem beschriebenen Bahnradweg und fahren auf einer verlassenen Landstraße weiter in den Ort Krombach. Nach einem kleinen Anstieg lassen wir „ruckzuck“ Krombach hinter uns, und ab jetzt geht’s auf Gefällstrecken durch den Ort Bernterode. Phänomenal auch die anschließende 2 – 3 km gut ausgebaute Abfahrt auf einsamer Landstraße hinunter nach Martinfeld (hier die optimale Möglichkeit Vmax der Räder zu testen). Nach wenigen Minuten sind wir dann schon an unserem Zwischenziel angekommen.

Im Landhaus „Am Westerwald“ lassen wir uns im Biergarten das wohlverdiente „Radler“ schmecken. Dazu gibt’s Mutzbraten nach Schmöllner Art (Schweinekamm/-schulter gegrillt über Buchenholz) – eine regionale Spezialiät. Die weltberühmte „Original Eichsfelder Stracke“ wird gleich miteingekauft, damit auch noch etwas für die „After Tour“ zu Hause in Erinnerung bleibt.

Nachdem wir uns gestärkt haben geht es weiter auf der sehr gut ausgebauten und wenig befahrenen Landstraße bergab durch die Orte Schimberg und Großtöpfer. Ab Großtöpfer verlassen wir die Landstraße und fahren auf dem Radweg über die thüringisch-hessische Landesgrenze. Hier erinnern nur noch die sog. Beton-Panzerplatten auf einer Länge von ca. 100 m an den ehemaligen Grenzverlauf an der ehemaligen deutsch/deutschen Grenze.

Wir erreichen den kleinen verschlafenen Ort Frieda den wir auch gleich durchqueren. Anders als geplant fahren wir dann über den Ort Schwebda, um dort noch Reste des ehemaligen Frieda-Tunnels mit Brückenresten der Bahnstrecke zu finden – leider vergebens. Jedoch können wir das Schloss Hotel Wolfsbrunnen**** (gehört bereits zu Meinhard) kurze Zeit später im Wald gut erkennen.

Wir fahren direkt durch den Ort Schwebda, überqueren die B249 und kommen kurze Zeit später zur Freizeitanlage am Werratalsee. Das Wasser leuchtet bei dem intensiven Sonnenlicht türkisblau und erinnert mit dem hellen Sand/Strandbad etwas an Karibik 😉

Viele Besucher der Freizeitanlage, Camper, Surfer, Badegäste tummeln sich am Strandbad des Werratalsees. Zum Baden kommen wir leider nicht sondern fahren weiter auf dem gut ausgebauten Radweg direkt zwischen Werrafluß und Werratalsee am Segelclub vorbei.

Über eine kleine Werrabrücke gelangen wir mit den Rädern direkt in die Altstadt von Eschwege. Auf dem Marktplatz lassen wir uns zum Abschluss noch ein Eis-Café schmecken, bevor wir zum Stadtbahnhof ESW weiterfahren. Der Cantus bringt uns wieder pünktlich nach Eichenberg und wir erhalten dort mit Umstieg/Anschlusszug unsere Ausgangsorte in HMÜ und KS.

Eine schöne Radtour durch das Eichsfeld geht hiermit zu Ende. Dank an Michael K. der viel Wissenswertes über diese Region berichten konnte und die historischen Spuren einer noch nicht vergessenen Bahnstrecke authentisch aufleben ließ.

KW

Edersee-Bahnradweg / 16. Juni 2018

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Bericht zur FSG 65-Radtour am 16. Juni 2018

Am Samstag, den 16.Juni 2018, stand die Tour von Korbach nach Wabern auf dem Programm. Das Wetter war ideal; es gab kaum Wind und es war nicht zu warm. Nach dem Treffen vor der Anzeigetafel am Bahnhof Wilhelmshöhe bestiegen wir (Christiane und Michael M., Michael K.) gegen 08.30 Uhr den Zug nach Korbach. Platz für uns und die Räder war ausreichend vorhanden und wir freuten uns auf eine entspannte Fahrt zu unserem Zielbahnhof. Daraus wurde leider nichts; in kürzester Zeit füllte sich der Zug mit überwiegend jungen Leuten, die von Musik, Mix-Getränken, Bier und auch Hochprozentigem alles dabei hatten. Ziel der jungen Leute war wohl eine Veranstaltung in Willingen. Die über einstündige Zugfahrt verlief dann bei zu beobachtendem, zügigem Alkoholverzehr in ausgelassener Party-Stimmung  bis nach Korbach, wo wir allerdings froh waren, die mittlerweile etwas stickig gewordene Luft im Abteil und die laute Party verlassen zu können.

Wir starteten fast genau um 10.00 Uhr am Bahnhof in Korbach und erreichten nach wenigen Minuten und einigen Kreuzungen und Kreisverkehren den Einstieg in den Radweg nach Affoldern und genossen zunächst erst einmal die dort vorhandene Ruhe. Anschließend fuhren wir auf dem wirklich gut ausgebauten Radweg, der auf der stillgelegten Bahnstrecke Korbach-Wega verläuft, über Meineringhausen, Höringhausen, Sachsenhausen und den Selbach-Viadukt zum alten Bahnhof in Netze. Hier befindet sich jetzt eine Gaststätte, die sich auf Pfannkuchen aller Art spezialisiert hat. Wir nutzten den Halt nach rund 20 km für eine kleine Stärkung, bevor wir gegen 12.15 Uhr unsere Fahrt in Richtung  Affoldern fortsetzten. Vom alten Bahnhof in Netze geht es merklich bergab, so dass wir unsere Räder am alten Bahnhof in Waldeck vorbei bis nach Buhlen praktisch ohne zu Treten laufen lassen konnten.

In Buhlen endet der auf der stillgelegten Bahnstrecke verlaufende Weg abrupt und man fährt nach einer kurzen Steigung anschließend in großen Schleifen auf Feldwegen bergab ins Edertal.  Im Tal angekommen, ging es zügig auf einem ohne Anstiege verlaufenden Radweg durch mehrere Orte bis nach Fritzlar, das wir gegen 13.45 Uhr erreichten. Hier ließen wir uns einen Cappuccino in einem bekannten US-Schnellrestaurant schmecken, bevor es gegen 14.30 Uhr zu unserem Ziel, dem Bahnhof in Wabern, weiterging. In Wabern angekommen, mussten wir nur kurz auf den nächsten Zug warten, mit dem wir um 15.07 Uhr nach Kassel zurückfuhren. Die heutige Fahrstrecke mit dem Rad betrug knapp 60 km. Wir stellten am Ende der Tour gemeinsam fest, dass der Streckenverlauf landschaftlich sehr schön ist und  die Strecke für ein „trainiertes Team“ wie unseres (!), ohne größere Mühen befahrbar ist. Das gute Wetter hat sicher auch seinen Teil zu dieser positiven Bewertung beigetragen.