Reisebericht Fulda-Ahnetal-Tour am 30.07.2022

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Das diesjährige Tourenprogramm der FSG 65-Radfahrsparte wurde am 30.07.2022 mit der Tour Nr.8, die vom Bahnhof Immenhausen zunächst ins Fuldatal und von dort aus zurück nach Kassel und weiter durchs Ahnetal führt, fortgesetzt.

Teilgenommen haben Christiane und Michael M., Heike und Klaus W., Martina und Thomas K., Norbert Z. und Michael K..

Treffpunkt der Teilnehmer war um 09.30 Uhr auf dem Bahnhofs-Vorplatz in Immenhausen, wo genügend Parkraum für die mit dem PKW anreisenden Teilnehmer zur Verfügung steht. Aufgrund einer Umleitungs-bedingten Verspätung eines Teilnehmers startete die Tour mit rund einer halben Stunde Verspätung gegen 10.00 Uhr.

Vom Bahnhof führt die Tour mit leichter, aber stetiger Steigung durch die Stadt, am Rathaus vorbei und weiter den Triftweg hinauf bis zum Immenhäuser Stadtwald. Hier wurde eine erst, kurze Verschnaufpause nach bis jetzt gefahrenen rund 3 Kilometern eingelegt. Anschließend ging es weiter auf geschotterten Waldwegen in östlicher Richtung an einem Grillplatz mit Wasser-Tretstelle vorbei nach Holzhausen und weiter auf der Landstraße bergab Richtung Hann Münden bis zum Abzweig nach Knickhagen. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis hinunter ins Fuldatal.

An der Fulda angekommen, führt die Tour auf dem Fulda-Radweg zunächst zurück nach Kassel. An der Holzbrücke unterhalb Simmershausen wurde nach einer Fahrstrecke von nun fast 15 Kilometern ein kurzer Halt eingelegt, um einige Stand-up-Paddler bei den Vorbereitungen und dem Paddeln auf der Fulda zu beobachten. Der Halt wurde auch genutzt, um die Oberbekleidung der immer wärmer werdenden Umgebungsluft anzupassen.

Die Strecke von Simmerhausen bis nach Wolfsanger und weiter bis zur Hafenbrücke wurde zügig durchfahren. Von der Hafenbrücke ging es weiter auf Radwegen und über diverse Zebrastreifen zum Uni-Gelände am Holländischen Platz und weiter auf der als Radfahr-Straße ausgewiesenen Fiedlerstraße nach Norden in Richtung Vellmar.

Es war bekannt, dass der Radweg durch Vellmar einige Straßen-Unterführungen und Spitzkehren enthält, die ein leichtes Durchfahren verhindern. Aus diesem Grund wurde in zwei Gruppen versucht, eine neue, einfach zu befahrende Route zu erkunden. Keine der beiden Gruppen hatte beim Treffen an den Bahn-Unterführungen am Ortsausgang von Vellmar eine optimale Route befahren, aber man war sich einig, dass es eine zwischen den beiden getesteten Varianten liegende Strecke gibt, die beim nächsten Mal gefahren werden soll.

Nach Durchfahrt der beiden Bahnunterführungen Kassel-Hofgeismar und Kassel-Wolfhagen ging es weiter über einen links der Bahnstrecke entlang führenden Schotterweg bis nach Heckershausen und weiter auf Radwegen bis zum Kreisel unterhalb Weimar. Hier fand traditionell gegen 14.00 Uhr eine längere Pause statt, die den Teilnehmern die Möglichkeit bot, sich bei Kaffee und Eis zu stärken und den einen oder anderen Akku wieder für den anstehenden Anstieg nach Fürstenwald zu rüsten.

Von der Eisdiele am Kreisel führt die Tour zunächst durch Weimar und zweigt vor dem Ortsausgang nach rechts ab. Von hier folgt sie der alten Landstraße nach Fürstenwald. Bereits im Ort beginnt die Steigung, die sich mehr oder weniger gleichmäßig über rund 3 Kilometer bis kurz vor Fürstenwald hinzieht. Dieser Teilabschnitt hat keine schattigen Abschnitte und verlangt Kraft und Ausdauer, wurde aber von allen Teilnehmern trotz der immer stärker scheinenden Sonne problemlos bewältigt.

Nach Erreichen des Kamms ging die Fahrt zügig weiter links der Bahnstrecke bis zum Bahnhof Fürstenwald und von da weiter auf einem asphaltierten Feldweg bis in den Ort Ehrsten. Hier wendet sich die Tour wieder nach Osten, passiert den alten Flughafen und erreicht Calden. Von Calden verläuft die Tour auf einer Landstraße bis Burguffeln. In diesem Abschnitt unterfährt man die neue Brücke der noch nicht in Betrieb befindlichen B7-Umgehungsstraße Calden und konnte sich einen Eindruck von den laufenden Bauarbeiten links der Brücke in Richtung neuer Flughafen machen.

In Burguffeln wurde die Landstraße verlassen und ein Radweg vom neu gebauten Straßen-Dreieck „B83/Kreisstraße nach Calden“ nach Immenhausen genutzt. Der Bahnhof Immenhausen und damit das Ziel der Tour wurde gegen 14.15 Uhr erreicht.

Die am Ende der Tour aufgezeigten Daten können sich in Anbetracht des hügeligen Verlaufs der Strecke und der Tatsache, dass über die Hälfte der Teilnehmer ohne elektrische Unterstützung unterwegs war, absolut sehen lassen : Fahrstrecke 65 km, Fahrzeit : 3:46 Stunden, Durchschnittsgeschwindigkeit : 17,3 km/h.

Alle Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit der eigenen und der Leistung der Gruppe bei dieser abwechslungsreichen, aber nicht ganz leicht zu fahrenden Tour, die einige Steigungsabschnitte und ein längeres Stück Stadtfahrt durch Kassel enthält.

MK