Lahn Radtour vom 26.– 28. Mai 2022

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Start der Tour: 1. Streckenabschnitt Marburg – Wetzlar 58 km

Nachdem die traditionelle 3-Tages-Radtour der FSG 65 – Radsparte in den vergangenen beiden Jahren coronabedingt ausfallen musste, trafen sich in diesem Jahr am 26.05. um 08.00 Uhr: Angela B. Peter K. Martina K. Thomas K. Karola Ko. Michael Ko. Christiane M. Michael M. Heike W. Klaus W. und Norbert Z. am Kulturbahnhof in Kassel, um die lange geplante Lahntour endlich durchzuführen. Monika und Hans-Jürgen S. waren zeitgleich mit dem Auto nach Wetzlar gestartet. Abfahrt war um 08.23 Uhr mit dem RE30, der Marburg pünktlich um 9 Uhr 33 erreichte. Der Start der Tour, die von der FSG im Jahr 2008 schon einmal gefahren worden war, begann etwas holprig durch das Verkehrsgewühl am Bahnhofsplatz. Nach etwa zwei Kilometern wurde die starke Radtruppe durch einen Plattfuß gestoppt. Bei Sonnenschein und etwas frischen Temperaturen ging es weiter am Lahnfluss entlang durch die sehenswerte Marburger Altstadt nach Süden. Mit stetigem Gegenwind, vorbei am Freizeitpark und Badesee Niederweimar, erreichten wir nach 27,4 Kilometern die ehemalige „Buderusstadt“ Lollar. Dort kehrten wir zu einer Pause im Lokal „Zur Scheune“ ein. Gleichzeitig wurde eine Antriebskette vom „Werkstattfahrzeugteam“ gespannt. Es ging weiter und wir streiften den westlichen Ortsrand von Gießen. Fahrtrichtung nach Süd/West. Über Heuchelheim, Dorlar, Naunheim und Niedergirmes erreichten wir unser erstes Etappenziel Wetzlar. Wir fuhren über die historische Lahnbrücke und gelangten von dort bergauf durch die Altstadt und nach einer finalen Steigung war Hotel Bürgerhof in Sicht, wo uns der ehemalige Spartenleiter Werner herzlich empfing, der seit seinem Ruhestand in Wetzlar wohnt. Nach der Tagesroute von 57,7 km mit dem Rad stand nun noch ein lockerer Fußmarsch mit Führung durch die Altstadt und zum Restaurant „Bootshaus“ auf dem abendlichen Programm. Das Lokal liegt idyllisch direkt an der Lahn und wir ließen uns dort das Essen schmecken. Der Heimweg zum Hotel, gute drei Kilometer bergauf verlangte noch einmal Mobilisierung der Restkräfte
Danke Werner für das Unterhaltungs- und Fitnessprogramm.!

2.Tag Streckenabschnitt Wetzlar-Balduinstein 85 km

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Hotel und der Verladung mehrerer Satteltaschen in das Auto von Monika und Hans-Jürgen S. erfolgte pünktlich um 09.00 Uhr der Start zur 2.Tagesetappe, die uns von Wetzlar nach Balduinstein führen sollte. Unser ehemaliger Spartenleiter Werner ließ es sich trotz drohender Regenwolken nicht nehmen, uns ein großes Stück auf dem Weg zu begleiten. Nach dem Verlassen des Wetzlarer Stadtgebiets verläuft der Radweg durch das hier noch sehr breite und flache Flusstal mal links und mal rechts von der Bahnstrecke und dem Fluss und nutzt zur Überquerung vorhandene Straßenbrücken und Schrankenübergänge. Nicht lange nach dem Start begann es in diesem Bereich schauerartig zu regnen und erforderte die Ergänzung der mitgeführten und Teilnehmer-weise sehr unterschiedlichen Regenbekleidung. Auch die Außentemperatur war an diesem Morgen alles andere als angenehm. Trotz dieser etwas widrigen Umstände und eines Umleitungs-bedingten Steilanstiegs, der von den Nicht-E-Bikern nur durch Absteigen und Schieben bewältigt werden konnte, blieb die Stimmung der Teilnehmer gelöst. Auch eine vorübergehende Sperrung des Wegs durch eine Kuhherde wie bei einem Almauftrieb konnte der guten Laune nichts anhaben. Getrübt wurde die gute Laune erst kurz vor Weilburg, als ein längerer und keine Unterstellmöglichkeit bietender Wegabschnitt direkt entlang der Lahn bei strömendem Regen durchfahren werden musste. Eine ungeplante und etwas längere Pause in einer gemütlichen Eisdiele direkt vor dem Weilburger Schloss ließ die Lebensgeister und die gute Laune aber schnell wieder zurückkehren. Von Weilburg führt der Weg durch mehrere kleine Ortschaften und ein immer schmaler werdendes Tal weiter über den nächst größeren Ort Villmar bis nach Runkel. Der Regen vom Vormittag verzog sich und die Sonne kam immer mehr hervor. In Runkel wird die Lahn von einer mittelalterlichen Brücke überquert, von der man auch einen guten Blick auf eine dahinter auf einem Felsen liegende, imposante Burg hat. Da wir zu diesem Zeitpunkt nur etwas mehr als die Hälfte der geplanten Tagesstrecke zurückgelegt hatten, ging es nach einem kurzen Fotostopp gleich weiter ins nahegelegene Limburg. Hier bestand die Möglichkeit, einen Stadtbummel durch die Altstadt zu machen. Nach der Rückkehr der Teilnehmer am verabredeten Treffpunkt verabschiedete sich der ehemalige Spartenleiter Werner nach fast 70 gemeinsam geradelten Kilometern von den Teilnehmern und bedankte sich für die Mitfahr-Gelegenheit im alten Freundeskreis, die ihm offensichtlich großen Spaß gemacht hatte. Während Werner mit dem Zug zurück nach Wetzlar fuhr, starteten die übrigen Teilnehmer gegen 16.30 Uhr von Limburg in Richtung Diez, um auch die restlichen noch rund 15 km bis zum Etappenziel zu schaffen und das Hotel in Balduinstein rechtzeitig vor dem dort geplanten Abendessen zu erreichen. In Balduinstein angekommen, erwartete die Teilnehmer ein kleiner Umtrunk vor dem Hotel, den Monika und Hans-Jürgen S. vorbereitet hatten. Beide waren morgens mit dem Auto vorausgefahren und von Balduinstein ein großes Stück mit dem Rad entgegengekommen und anschließend mit der gesamten Gruppe wieder zurück nach Balduinstein gefahren. Nach dem Verstauen der Fahrräder und Beziehen der Zimmer trafen sich die Teilnehmer um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen in dem zum Hotel gehörenden Restaurant. Wohl auch aufgrund der am Tag zurückgelegten Strecke von über 85 km wurde der Abend nicht lang und die Teilnehmer suchten relativ früh die Hotelzimmer auf.

3.Tag Streckenabschnitt Balduinstein – Koblenz 55 km

Freundlicherweise hatte man hotelseitig am 28.05.2022 ein Frühstück bereits ab 07.15 Uhr ermöglicht, sodass wir um 08.30 Uhr in die dritte und letzte Etappe bei strahlendem Sonnenschein starten konnten. Norbert Z. war bereits eine gute halbe Stunde früher losgefahren, da er die Gelegenheit nutzen und unterwegs nach Koblenz noch jemand besuchen wollte. Norbert hatte die Aufgabe erhalten, nebenbei die Umfahrmöglichkeit eines in der Tourenbeschreibung angekündigten und von den Teilnehmern der 2008er -Lahn Tour in schlechter Erinnerung behaltenen Steigungsabschnitts hoch in Richtung Westerwald zur Ortschaft Holzappel zu erkunden. Leider stellte Norbert fest, dass weder die Möglichkeit im Lahntal zu verbleiben noch die Nutzung eines Zwischenwegs auf halber Höhe vorhanden ist. Damit verblieb nur der Anstieg über fast 4 km raus aus dem Lahntal nach Holzappel, der von den E-Bikern unter Nutzung von viel Akkukapazität gemeistert werden konnte, die übrigen Mitfahrer aber zu einer langen und anstrengenden Schiebe-Phase zwang. Erschwerend kam hinzu, dass das komplette Gepäck transportiert werden musste, da Monika und Hans-Jürgen S. sich in Balduinstein zur Rückfahrt nach Kassel mit dem Auto verabschiedet hatten. Nach einer Verschnaufpause an einer Bus-Haltestelle in Holzappel ging es gegen 10.00 Uhr in flotter Fahrt wieder zurück ins Lahntal hinunter, das bei Laurenburg wieder erreicht wurde. Von Laurenburg folgt der Radweg sehr eng dem Flusslauf; in Teilabschnitten teilt er sich das Flusstal nur mit der Lahntalbahn. Eine Autostraße ist über längere Strecken nicht vorhanden. Die Lahn verläuft hier durch ein landschaftlich interessantes und ursprüngliches Gebiet, dass flussseitig durch mehrere Wehre und Schleusenstaubereiche gekennzeichnet ist und von vielen Kanuten und anderen Bootsfahrern gern genutzt wird. Nach passieren des schön gelegenen Städtchens Nassau erreichten wir gegen 11.00 Uhr die Kurstadt Bad Ems. Nach einem kurzem Fotostopp auf einer Fußgängerbrücke und der schnellen und fachgerechten Reparatur eines Hinterrad-Plattfußes fuhren wir weiter in Richtung unseres Etappenziels Koblenz. Auffällig in diesem Abschnitt ist die ständig breiter werdende Lahn und die Zunahme von Schleusen mit entsprechenden Bootsbetrieb. Nach Passieren der Ortschaft Niederlahnstein tauchen plötzlich voraus größere Binnenschiffe auf und man merkt, dass man den Rhein erreicht hat. Kurz danach bietet sich an, eine Rast im Gasthof Rheinterrassen zu machen und die auf dieser Etappe doch stark geforderten Akkus nebenbei wieder aufzuladen. Von den Rheinterrassen sind es noch knapp 7 km bis zum Koblenzer Hauptbahnhof, den wir nach Überqueren einer Eisenbahn-Brücke mit anhängendem Fuß- und Radweg und der Fahrt auf ruhigen Nebenstraßen gegen 14.30 Uhr erreichten. Die Fahrstrecke der heutigen dritten und letzten Etappe betrug rund 60 km. Die Gesamtfahrstrecke von Marburg bis Koblenz summiert sich über alle drei Tage gesehen damit auf rund 200 km.
Alle Teilnehmer waren froh und stolz, das Ziel ohne Unfälle oder sonstige Probleme erreicht zu haben. Viel Zeit zum Feiern bestand allerdings nicht, da der Zug zurück nach Gießen bereits wartete und wir versuchen mussten, die relativ wenigen Fahrradplätze im Zug zu besetzen. Dies gelang zwar, allerdings war mit unseren Rädern die Kapazität im relativ kurzen Triebwagen-Zug praktisch erschöpft. Dies bekamen andere Radfahrer, die auf späteren Haltepunkten zusteigen wollten, negativ zu spüren. Ab Niederlahnstein wurde kein Fahrradfahrer mehr mitgenommen. Da wir ein ähnliches Problem in Gießen beim Umstieg in den Zug nach Kassel erwarten mussten, wurde die Gruppe frühzeitig in zwei Teile geteilt. Letztendlich war die Taktik erfolgreich. Im Zug der HLB mit Abfahrt gegen 17.00 Uhr waren noch sechs Fahrradplätze frei; die übrigen fünf Teilnehmer fanden mit ihren Rädern im RE Platz, der gegen 18.00 Uhr abfuhr. Alle Teilnehmer waren froh, dass das 9 €-Ticket, das die Bundesregierung zur Entlastung der Bürger durch die zurzeit hohen Energiekosten beschlossen hatte, erst ab 01.06.2022 gültig ist. Durch die Einführung des günstigen Tickets ist zu erwarten, dass mehr Fahrradfahrer die Züge nutzen werden und es zu noch mehr Engpässen und Kapazitätsproblemen beim Transport der Räder kommen wird. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Lahnradweg von Marburg nach Koblenz landschaftlich interessant und reizvoll, vom Zustand des Weges selbst und dem Verlauf her gesehen allerdings sehr anspruchsvoll und fordernd ist. Unabhängig davon waren sich alle Teilnehmer einig, wieder an einer schönen und erinnerungswürdigen Tour mit netten Freunden und Sportkameraden teilgenommen zu haben.

Michael Ko., Norbert Z.


Kleiner Wanderbericht: Hischhagen

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35. Wanderung „Hochbunker Hirschhagen – auf der Suche nach lost Places“ 21.05.2022

Von 1936 – 1945 befand sich in Hessisch Lichtenau-Hirschhagen eine der größten Sprengstofffabriken des Dritten Reiches. In der Nachkriegszeit entwickelte sich der Ort zu einem Industriegebiet. Dem Wanderer erwartet weitläufig im Gelände verteilte Gebäude, Ruinen im Wald.

Start der heutigen Tour ist der Wanderparkplatz am Ende der Werkstraße am Rand von Hirschhagen. Unser erster lost Place ist ein Hochbunker, der zum Lagern von bis zu 3.500 t Kohle genutzt wurde. Von dort führte uns der Weg zum alten Werk, dass heute als „Actionpark Hirschhagen“ genutzt wird. Im Weiteren Verlauf gingen wir weiter durch Industrieanlagen, durch dichten Wald, vorbei an Gebäuderuinen, die im Laufe der Zeit wieder von der Natur in Beschlag genommen wurden. Teilweise kann man noch in die Gebäuderuinen gehen. Nach 12,7 Km, mit spannenden und informativen Einblicken in Relikte der Vergangenheit und auch landschaftlich sehr schönen Streckenabschnitten, endete unser Rundweg auf dem Wanderparkplatzt.


Habichtswaldsteig Extratour H9 „Über die Höhen des Steigers“

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Am Samstag, den 19.03.22 fand, nach erneuter Corona bedingter Unterbrechung, unsere erste Wanderung im Jahr 2022 statt.
Treffpunkt war der Parkplatz der Kugelsburg in Volkmarsen.
Im Dezember 2021 ist die neue Extratour H9 des Habichtswaldsteig eröffnet worden.

Die Tour führt am Fuße des Steigers auf mittlerer Höhe von Breuna nahe der A44 um die Kugelsburg entlang über die Höhen des Steigers. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Wanderbedingungen führte unser Weg durch Feld und Wald hinauf auf den “Hohen Steiger“.

Von dort haben wir die herrliche Aussicht hinaus ins Waldecker Land, die Warburger Börde und den Naturpark Habichtswald genossen. Über eine große Schleife, durch Mischwald, über einen Waldlehrpfad und über naturbelassene Wege, führte uns die Tour zurück auf die Kugelsburg.

Bei schmackhaften Speisen im Restaurant Kugelsburg haben wir die heutigen Eindrücke unserer Wanderung Revue passieren lassen. Wir sind uns einig, dass ist ein gelungener Einstieg in das Wanderjahr 2022 gewesen.

Die nächste Wanderung findet am 07.05.22, unter dem Motto „lost Places“ – Hochbunker und ehemalige Munitionsfabrik – Themenweg Hirschhagen, statt.


Die Radtour-Saison 2022 ist eröffnet!

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Reisebericht zur FSG65-Radtour am 12.03.2022

Auf dem Programm der FSG65-Fahrradsparte stehen in diesem Jahr eine 3-Tages-Fahrt und insgesamt 12 Tages-Touren. Die erste dieser 12 Touren führte am 12.03.2022 als Eröffnungsfahrt traditionsgemäß von Kassel nach Hann-Münden und zurück.

Treffpunkt war der Parkplatz gegenüber dem OBI-Markt an der Hafenbrücke. Spartenleiter Michael M. und sein Stellvertreter Klaus W. konnten am Start 7 weitere Teilnehmer begrüßen: Angela B., Torsten B., Andreas A., Christiane M., Dieter M., Karola K. und Michael K.

Pünktlich um 10.30 Uhr erfolgte der Start. Über die Hafenbrücke ging es zunächst hinüber auf das linke Fulda-Ufer und dann weiter auf dem Radweg an Wolfsanger vorbei bis zum Abzweig nach Simmershausen. Das Wetter war gut. Von einem wolkenlosen Himmel schien die Sonne; ein kühler Ostwind sorgte allerdings dafür, dass es den Teilnehmern nicht allzu warm wurde.

Nach einer kurzen Rast an der Holzbrücke wurde die Fahrt zügig weiter bis zur neuen Uferpromenade in Wilhelmshausen fortgesetzt. Hier wurden Monika und Heinz-Jürgen S. herzlich begrüßt, die sich der Gruppe anschlossen. Die Teilnehmeranzahl war damit auf insgesamt 11 Mitfahrer angewachsen.
Der Marktplatz in Hann-Münden wurde nach rund 27 gefahrenen Kilometern gegen 12.15 Uhr erreicht. Nach dem Abstellen der Räder gab es im Stadtcafé eine wohlverdiente Stärkung mit Kaffeegetränken und einem Stück Kuchen.

Beginn der Rückfahrt war gegen 13.15 Uhr. Die Teilnehmer begrüßten den leichten Rückenwind, mit dem zurück nach Kassel gefahren wurde. Nach Verabschiedung von Monika und Heinz-Jürgen S. in Wilhelmshausen war das nächste Etappenziel die Fulda-Staustufe bei Wahnhausen. Von hier fuhr ein Teil der Gruppe über die Staumauer nach Spiekershausen und von dort weiter auf dem Radweg über Sandershausen zurück nach Kassel. Der andere Teil fuhr bis zur Holzbrücke bei Simmershausen und von dort in verschiedenen Richtungen direkt nach Hause.

Die Gesamtstrecke der Tour am 12.03.2022 betrug rund 55 km, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 18 Km/h gefahren wurde. Dies zeigt, dass die Teilnehmer trotz langer Winterpause gut vorbereitet in die neue Saison gestartet sind.

Die nächste Tour findet am 02.04.2022 statt und führt nach Melsungen. Michael M. würde sich freuen, auf dieser abwechslungsreichen und gut zu befahrenden Strecke auch hier wieder zahlreiche Mitfahrer begrüßen zu können.


Erlebniswandern mit Panoramablick

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Wanderbericht vom 30.10.2021

Gestartet wurde am Wanderparkplatz Florenbicke Diemelsee-Heringhausen. Auf schmalen naturbelassenen Wegen des Panoramaweg Heringhausen ging es direkt einen steilen Anstieg hinauf. Auf fast 600 m über NN konnten wir einen herrlichen Ausblick über den Diemelsee und die Sauerländerberge genießen. Das herbstliche Farbenspiel der Wälder boten ein prächtiges Panorama. Nach Wanderung durch ruhige Täler erreichten wir den Aussichtspunkt mit Gipfelkreuz auf dem St. Muffert. Von dort wanderten wir weiter fast ohne Höhenunterschied zum Gipfel des Eisenberges. Kürzere Abschnitte durch Waldgebiete wechseln beim Abstieg mit Wegen durch Felder und Wiesen. Zum Ende ging es bergab zum Ufer des Stausees zurück, zu unserem Ziel, die Gaststätte Seeblick. Nach einem schmackhaften Essen ging es zurück zum Wanderparkplatz. Der Panoramaweg Heringhausen am Diemelsee ist wirklich ein lohnendes Wanderziel gewesen.


Von Treysa nach Bad Hersfeld

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FSG65 Radsparte
Rotkäppchentour durch den Knüll 66 km
Sonntag d. 3. Oktober 2021
von Treysa nach Bad Hersfeld

Ein für den Frühherbst ungewöhnlich heftiger, warmer Südwind wehte uns um die von Fahrradhelmen geschützten Ohren, als wir: Christiane, Karola, Dieter, Klaus, Michael K., Michael M., Peter und Norbert in Treysa aus dem Regionalexpress stiegen. Von Westen her klarte der Himmel auf und einige Sonnenstrahlen beleuchteten den Tourstart auf der ehemaligen Knüllwaldbahntrasse.

Vor uns lagen nun 66 km, die im gemütlichen Tempo und einer Temperatur von 18° angegangen wurden. Nach einer kurzen Pause bei Neukirchen ging es bei stetiger Steigung (3%) weiter an dem ehemaligen Bahnhof Ottrau vorbei und wir erreichten nach etwa 35 km den höchsten Punkt der Tour (420 m) bei Olberode. Von dort ging es erholsam bergab, wobei der herbstliche Belag der Piste durch Blätter und Äste die Fahrt etwas bremste.

Wie schon bei früheren Touren war für diesen Tag eine Einkehr in dem Örtchen Hausen vorgesehen, wo am Tag der Einheit das traditionelle Kartoffelfest viele Menschen anzieht. Die Pandemie schien hier vergessen. Kein Maskenzwang, keine Impfkontrolle, kein Abstand. Ein etwas seltsames Gefühl nach all den Erfahrungen der letzten Monate. Wir Geimpften blieben zusammen an einem Tisch, ließen uns goldbraun gebackene Kartoffelpuffer schmecken und löschten den Durst mit einem Bier-Sprudel Gemisch. Einige wenige Regentropfen konnten der guten Gruppenstimmung nichts anhaben.

Weiter gings bergab durchs Tal des Flüsschens Aula nach Kirchheim. Die dort alljährlich zu bestaunende Oldtimerparade fiel in diesem Jahr aus. Also weiter; mit Rückenwind radelten wir der Festspielstadt entgegen. Auf den letzten Kilometern machte sich ein schleichender Plattfuß am Vorderrad unangenehm im Lenkverhalten bemerkbar. Trotz des Druckverlustes gelang eine glückliche Zieleinfahrt in Bad Hersfeld.

Zur Stärkung gab es am Marktplatz Kaffee und Waffeln (Danke Michael!) und als kulturelle Labsal schloss sich eine Besichtigung der Stiftskirchenruine an.


Kurzbericht „Märchenrunde Scharfenstein“

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FSG65 Wanderung am 04.09.2021 „Märchenrunde Scharfenstein“

Das Wetter war bestellt, wurde aber etwas spät geliefert. So mussten wir die Wanderung um 10:00 Uhr im Nebel beginnen. Mit Märchen aus der Gegend – der Posthof in Dissen lag, wie die Knallhütte, an der alten Verbindungsstrasse Kassel-Frankfurt – konnte dann der Vormittagsnebelfernaussichtsausfall gut überbrückt werden.

Der 11 km lange Weg führte uns zunächst an Weinreben, dem Neußelsberg vorbei zum Scharfenstein. Da noch alles im Nebel lag, konnten wir die weiße Frau vom Scharfenstein und den Riesen vom Odenberg nicht gleich sehen.

Weiter ging es über den Odenbergturm, vorbei an einer Hühnerfabrik und der Märchenbühne zur Mittagspause nach Gudensberg. Da die Mittagspause in die Stecke viel (Essen war spitze) und sich der Nebel zwischenzeitlich auflöste, konnte dann der Rückweg bei strahlendem Sonnenschein genossen werden. Mit etwas mehr Zeit hätten wir uns noch am Wassertretbecken erfrischen und den Barfußpfad Genießen können. (Vielleicht ein anderes Mal.)
Insgesamt ein gelungener Tag mit einem schönen Wiedersehen der FSG65-Wanderer in der Coronazeit.

Die nächste Wanderung soll am 16. Oktober 2021stattfinden


Reisebericht zur Edersee-Tour am 24. Juli 2021

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Auf dem Programm der FSG 65-Radfahrsparte stand am 24. Juli 2021 die Edersee-Rundfahrt. Pünktlich um 09.00 Uhr waren Klaus W., Andreas A., Peter K., Norbert Z., Dieter M. und Michael K. bereit zum Start. Die Route führte vom Parkplatz bei Affoldern zunächst entlang eines stillgelegten und jetzt als Draisinenstrecke genutzten Gleises bis zum Lokal „Zündstoff“ am Ortseingang von Hemfurth. Hier wurde vom Radweg auf die Straße gewechselt, die rechts der Eder mit relativ geringer, aber doch merkbarer Steigung hinauf zur Staumauer führt. Nach ca. 4 km Fahrstrecke an der Staumauer angekommen, wurde der Blick frei auf einen fast komplett gefüllten Edersee.

Schon jetzt war klar, dass die im vergangenen Jahr in Form einer „8“ über die freiliegende Aseler Brücke gefahrenen Strecke in diesem Jahr nicht möglich ist. Dies wurde von den Teilnehmern aber nicht bedauert, sondern alle waren erfreut darüber, mal wieder eine Fahrt mehr oder weniger direkt am Wasser um den See zu fahren und dabei völlig andere Eindrücke von der Landschaft im Vergleich zum Vorjahr zu gewinnen.

Nach ein paar Fotos auf der Staumauer ging es weiter auf dem neben der Straße verlaufenden und gut zu befahrenden Radweg bis zur Abbiegung zur Halbinsel Scheid. Hier wechselt der Radweg wieder auf die Straße, biegt aber nach wenigen Hundert Metern in den Wald in Richtung Vöhl ab. Wie auch im letzten Jahr verließ die Gruppe hier den offiziellen Edersee-Rundweg und folgte einem Wanderweg, der vom Campingplatz Scheid steil, aber mit schönen Ausblicken auf den im Tal liegenden See hinauf nach Basdorf führt.

Der Wanderweg stößt nach ca. 1 km auf eine Schotterstraße, die von einem unten am See liegenden Campingplatz hoch nach Basdorf führt. Wer geglaubt hatte, die beschwerliche Steigung hätte ein Ende, sah sich getäuscht. Auf der Schotterstraße war noch ein gutes Stück Steigung zurückzulegen, bevor in schneller Fahrt abwärts in den Ort Basdorf und von dort weiter bis zur Aseler Bucht gefahren werden konnte.

Im vergangenen Jahr konnte man von hier die Aseler Brücke und die darunter fließende Eder sehen. Diesmal bot der Ausblick einen See mit darauf fahrenden Segel- und Paddel-Booten.

Aseler Brücke 2020
Aseler Brücke 2021

Von der Aseler Bucht verläuft der Edersee-Rundweg weiter auf einem grob geschotterten Waldweg ohne größere Steigungen bis nach Herzhausen am Ende des Edersees. In Herzhausen gegen 11.30 Uhr angekommen, gab es die Gelegenheit Kaffee und Kuchen oder auch eine Bratwurst zu sich zu nehmen. Gegen 12.30 Uhr erfolgte der Start der Rückfahrt, die zunächst über eine Brücke auf die gegenüber liegende Seite der Eder und dann weiter auf der Straße bis Asel-Süd führte.

Vom Camping Platz Asel-Süd folgt der Rundweg dem Seeufer und macht dadurch längere Umfahrten mehrerer Buchten notwendig. In diesem Abschnitt konnte man an vielen Stellen durch die am Ufer stehenden Bäume und den dahinter durchscheinenden grünlichen See und darauf fahrende weiße Segelboote blicken; ein nicht ganz alltäglicher Anblick.

Nach mehreren Kilometern Weiterfahrt kam das gegenüber auf einem Berg liegende Schloss Waldeck in Sicht und es war klar, dass die Staumauer nicht mehr weit entfernt ist.

Schloss Waldeck 2020
Schloss Waldeck 2021

Nach einem kurzen Stopp an der Staumauer ging es durch Hemfurth zurück zum Parkplatz bei Affoldern, der nach 63 km Gesamtfahrstrecke gegen 14.30 Uhr erreicht wurde.

Die Teilnehmer stellten bei der Verabschiedung erneut fest, dass die Edersee-Tour immer wieder ein besonderes Erlebnis ist, wobei in diesem Jahr besonders durch den fast komplett gefüllten See viele neue oder zumindest lange Zeit nicht mehr erlebte Eindrücke und Bilder geboten wurden.
Michael K.


Von Holzhausen durch den Reinhardswald

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FSG65 Wanderung am 24.07.2021
„Von Holzhausen durch den Reinhardswald zum Ahlberg“

Um 10:00 Uhr, bei bestem Wanderwetter, setzt sich die Wandergruppe in Holzhausen Ortsausgang in Bewegung. Über den Heidelbeerweg geht es zum Roter Stock. Über den Paulsweg führt unser Weg tief in den Reinhardswald Richtung Ahlberg. Rast auf halber Strecke an der Faulen Brache. Am Forsthaus Mariendorf geht es auf den Reinhardswald Westweg Richtung Ahlberg, Mariendorf. Am Wegesrand wurde Flora und Fauna genau betrachtet. Am Ahlberg vorbei führte der Weg weiter über die Wüstung Reinersen, vorbei am Rothbalzer Teich und der Bergmanneiche zur Freizeitanlage Glück Auf in Holzhausen. Dem Ziel unserer 11 Km Rundwanderung durch den Reinhardswald.


Tour de Biosphärenreservat Rhön

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FSG65 Radsparte
Tour de Biosphärenreservat Rhön
auf dem Kegelspiel- Ulstertal- Milseburgradweg
Samstag 3. Juli 2021

Wieder einmal stand eine der landschaftlich reizvollsten Radtouren auf dem Jahresprogramm der FSG. Nach einer kurzweiligen Bahnfahrt kamen wir um 9 Uhr 26 in Hünfeld an. Unter idealen Wetterbedingungen und Führung von Michael und Klaus fuhren, wie an einer Perlenschnur aufgereiht: Anna, Christiane, Dieter, Heike, Johanna, Norbert, Peter und Volker, durch den Ort.
Auf dem Kegelspielradweg, der auf einer ehemaligen Bahnstrecke komfortabel ausgebaut ist, ging es zügig über den Klausmarbacher Viadukt vorwärts in Richtung Wenigentaft.

Nach etwa 15 km wurde eine kleine Pause eingelegt und die weite Aussicht genossen, wobei sich die Namensfrage nach einem dominant aufragenden Bergkegel stellte. (Soisberg 630 m) Den nächsten markanten Punkt der Reise erreichten wir nach 20 km kurz vor Wenigentaft. Dort erinnert ein Kolonnenfahrweg an den Verlauf der ehemaligen Grenze zur DDR. Nach kurzer Pause ging es weiter und wir gelangten auf dem Ulstertalradweg nach Buttlar. Der Ort ist nach dem Hessischen Adelsgeschlecht von Buttlar benannt, die ihren Stammsitz im dortigen Renaissance Schloss hatte.

Auch ein Fahrverbotsschild mit der Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner kann eine FSG Truppe nicht aufhalten. Maske auf und weiter ging es flussaufwärts entlang der Ulster nach Geisa. Nahe der Stadt, die idyllisch auf einem Bergrücken liegt, befindet sich „point alpha“, die Gedenkstätte der Deutschen Teilung die wir heute aus Zeitgründen nicht besuchen konnten. Nach 43 Kilometer legten wir die verdiente Mittagspause auf der Terrasse des Gasthofs „Zur Krone“ in Tann ein. Den Mittelpunkt des Städtchens bildet der Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden aus barocker Zeit. Zentral platziert steht dort seit dem Jahre 1900 auch das bronzene Denkmal des Generals und Freiherrn von Tann, dessen Familie die Geschichte des Ortes mitgeprägt hat.

Hinter einem Dörfchen das den Namen der griechischen Göttin Aura auf dem Ortsschild trägt, gelangten wir auf den Milseburgradweg. Nun ging es die nächsten 15 km auf der ehemaligen Bahnstrecke stetig bergan, bis zum Portal des Milseburgtunnels. Dort war Zeit zu verschnaufen. In flotter Fahrt ging es dann durch den 1172 Meter langen, 1889 durch den Fels getriebenen Tunnel hinunter in Richtung Fulda. Die immer mit leichtem Gefälle versehene Strecke entschädigte für die bewältigten Aufstiege und ließ uns das Ziel Fulda nach 82 km erreichen. Wunderschön, der Rückblick aus dem Bahnfenster auf das Panorama der Rhönlandschaft.

Erstmals waren bei dieser Tour die E-bikes in der Überzahl. Deshalb an dieser Stelle ein Kompliment an Christiane, Dieter , Michael und Klaus, die die 82 Km Strecke mit dem herkömmlichen System der Fortbewegung per Muskelkraft ohne Motorunterstützung bewältigten.

N.