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Tour de Biosphärenreservat Rhön

FSG65 Radsparte
Tour de Biosphärenreservat Rhön
auf dem Kegelspiel- Ulstertal- Milseburgradweg
Samstag 3. Juli 2021

Wieder einmal stand eine der landschaftlich reizvollsten Radtouren auf dem Jahresprogramm der FSG. Nach einer kurzweiligen Bahnfahrt kamen wir um 9 Uhr 26 in Hünfeld an. Unter idealen Wetterbedingungen und Führung von Michael und Klaus fuhren, wie an einer Perlenschnur aufgereiht: Anna, Christiane, Dieter, Heike, Johanna, Norbert, Peter und Volker, durch den Ort.
Auf dem Kegelspielradweg, der auf einer ehemaligen Bahnstrecke komfortabel ausgebaut ist, ging es zügig über den Klausmarbacher Viadukt vorwärts in Richtung Wenigentaft.

Nach etwa 15 km wurde eine kleine Pause eingelegt und die weite Aussicht genossen, wobei sich die Namensfrage nach einem dominant aufragenden Bergkegel stellte. (Soisberg 630 m) Den nächsten markanten Punkt der Reise erreichten wir nach 20 km kurz vor Wenigentaft. Dort erinnert ein Kolonnenfahrweg an den Verlauf der ehemaligen Grenze zur DDR. Nach kurzer Pause ging es weiter und wir gelangten auf dem Ulstertalradweg nach Buttlar. Der Ort ist nach dem Hessischen Adelsgeschlecht von Buttlar benannt, die ihren Stammsitz im dortigen Renaissance Schloss hatte.

Auch ein Fahrverbotsschild mit der Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner kann eine FSG Truppe nicht aufhalten. Maske auf und weiter ging es flussaufwärts entlang der Ulster nach Geisa. Nahe der Stadt, die idyllisch auf einem Bergrücken liegt, befindet sich „point alpha“, die Gedenkstätte der Deutschen Teilung die wir heute aus Zeitgründen nicht besuchen konnten. Nach 43 Kilometer legten wir die verdiente Mittagspause auf der Terrasse des Gasthofs „Zur Krone“ in Tann ein. Den Mittelpunkt des Städtchens bildet der Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden aus barocker Zeit. Zentral platziert steht dort seit dem Jahre 1900 auch das bronzene Denkmal des Generals und Freiherrn von Tann, dessen Familie die Geschichte des Ortes mitgeprägt hat.

Hinter einem Dörfchen das den Namen der griechischen Göttin Aura auf dem Ortsschild trägt, gelangten wir auf den Milseburgradweg. Nun ging es die nächsten 15 km auf der ehemaligen Bahnstrecke stetig bergan, bis zum Portal des Milseburgtunnels. Dort war Zeit zu verschnaufen. In flotter Fahrt ging es dann durch den 1172 Meter langen, 1889 durch den Fels getriebenen Tunnel hinunter in Richtung Fulda. Die immer mit leichtem Gefälle versehene Strecke entschädigte für die bewältigten Aufstiege und ließ uns das Ziel Fulda nach 82 km erreichen. Wunderschön, der Rückblick aus dem Bahnfenster auf das Panorama der Rhönlandschaft.

Erstmals waren bei dieser Tour die E-bikes in der Überzahl. Deshalb an dieser Stelle ein Kompliment an Christiane, Dieter , Michael und Klaus, die die 82 Km Strecke mit dem herkömmlichen System der Fortbewegung per Muskelkraft ohne Motorunterstützung bewältigten.

N.