Edersee-Bahnradweg / 16. Juni 2018

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Bericht zur FSG 65-Radtour am 16. Juni 2018

Am Samstag, den 16.Juni 2018, stand die Tour von Korbach nach Wabern auf dem Programm. Das Wetter war ideal; es gab kaum Wind und es war nicht zu warm. Nach dem Treffen vor der Anzeigetafel am Bahnhof Wilhelmshöhe bestiegen wir (Christiane und Michael M., Michael K.) gegen 08.30 Uhr den Zug nach Korbach. Platz für uns und die Räder war ausreichend vorhanden und wir freuten uns auf eine entspannte Fahrt zu unserem Zielbahnhof. Daraus wurde leider nichts; in kürzester Zeit füllte sich der Zug mit überwiegend jungen Leuten, die von Musik, Mix-Getränken, Bier und auch Hochprozentigem alles dabei hatten. Ziel der jungen Leute war wohl eine Veranstaltung in Willingen. Die über einstündige Zugfahrt verlief dann bei zu beobachtendem, zügigem Alkoholverzehr in ausgelassener Party-Stimmung  bis nach Korbach, wo wir allerdings froh waren, die mittlerweile etwas stickig gewordene Luft im Abteil und die laute Party verlassen zu können.

Wir starteten fast genau um 10.00 Uhr am Bahnhof in Korbach und erreichten nach wenigen Minuten und einigen Kreuzungen und Kreisverkehren den Einstieg in den Radweg nach Affoldern und genossen zunächst erst einmal die dort vorhandene Ruhe. Anschließend fuhren wir auf dem wirklich gut ausgebauten Radweg, der auf der stillgelegten Bahnstrecke Korbach-Wega verläuft, über Meineringhausen, Höringhausen, Sachsenhausen und den Selbach-Viadukt zum alten Bahnhof in Netze. Hier befindet sich jetzt eine Gaststätte, die sich auf Pfannkuchen aller Art spezialisiert hat. Wir nutzten den Halt nach rund 20 km für eine kleine Stärkung, bevor wir gegen 12.15 Uhr unsere Fahrt in Richtung  Affoldern fortsetzten. Vom alten Bahnhof in Netze geht es merklich bergab, so dass wir unsere Räder am alten Bahnhof in Waldeck vorbei bis nach Buhlen praktisch ohne zu Treten laufen lassen konnten.

In Buhlen endet der auf der stillgelegten Bahnstrecke verlaufende Weg abrupt und man fährt nach einer kurzen Steigung anschließend in großen Schleifen auf Feldwegen bergab ins Edertal.  Im Tal angekommen, ging es zügig auf einem ohne Anstiege verlaufenden Radweg durch mehrere Orte bis nach Fritzlar, das wir gegen 13.45 Uhr erreichten. Hier ließen wir uns einen Cappuccino in einem bekannten US-Schnellrestaurant schmecken, bevor es gegen 14.30 Uhr zu unserem Ziel, dem Bahnhof in Wabern, weiterging. In Wabern angekommen, mussten wir nur kurz auf den nächsten Zug warten, mit dem wir um 15.07 Uhr nach Kassel zurückfuhren. Die heutige Fahrstrecke mit dem Rad betrug knapp 60 km. Wir stellten am Ende der Tour gemeinsam fest, dass der Streckenverlauf landschaftlich sehr schön ist und  die Strecke für ein „trainiertes Team“ wie unseres (!), ohne größere Mühen befahrbar ist. Das gute Wetter hat sicher auch seinen Teil zu dieser positiven Bewertung beigetragen.


 

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