Reisebericht Edersee-Radtour am 25.07.2020

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Am Samstag den 25.Juli 2020 stand mal wieder die Edersee-Rundfahrt auf dem Programm. Treffen war um 09.00 Uhr auf dem Parkplatz Affoldern, der sich ca. 1 Km vor der Staumauer befindet. Neben Norbert Z., Monika und Heinz-Jürgen S., Rainer H., Dieter M. und Michael K. war auch der ehemalige Leiter der FSG –Radfahrsparte, Werner S., mit seinem Enkel aus Wetzlar angereist. Beide wurden bei der Ankunft von den übrigen Teilnehmern herzlich begrüßt.

Nach dem Abbau der Räder ging es kurz nach 09.00 Uhr unter Führung von Norbert Z. an den Start Richtung Staumauer. Diese wurde nach einem gleichmäßigen Anstieg auf der Straße Richtung Waldeck nach rund 20 Minuten erreicht. Nach einem kurzen Stopp zur Einweisung der Teilnehmer, die den Edersee und die Staumauer noch nicht kannten, ging es zügig weiter auf dem parallel zur kurvenreichen Uferstraße verlaufenden Radweg in Richtung Nieder-Werbe und anschließend etwas abweichend vom Verlauf des offiziellen Edersee-Radwegs (ER) weiter zur Halbinsel Scheidt. Von Scheidt aus kann man die nächsten auf der Route liegenden Orte Basdorf und Vöhl über einen Wanderpfad erreichen, der zwar recht steil ist, aber auch schöne Ausblicke in das Edertal und den See bietet. Kurz vor Basdorf wurde der höchste Punkt der heutigen Tour überschritten und es ging über mehrere Kilometer abwärts über Vöhl zurück zum See bei Asel-Süd. Da die Aseler Brücke aufgrund des aktuellen Niedrigwassers befahrbar war, wurde vor Ort beschlossen, die Tour in Form einer „Acht“, also weiter über die Brücke, auf der Südseite des Sees bis nach Herzhausen und von dort auf der Nordseite des Sees wieder zurück und über die Aseler Brücke zu fahren. Geplant war, in Herzhausen am Ende des Edersees und nach rund der Hälfte der heutigen Fahrstrecke einen kleinen Imbiss einzunehmen. Leider waren Corona-bedingt sowohl die Bäckereien als auch die Gaststätten geschlossen. Daher wurde die Tour unmittelbar fortgesetzt und schließlich über den Radweg auf der Nordseite des Sees die Aseler Brücke wieder erreicht. Nach erneuter Überquerung der Brücke verlief die Tour jetzt weiter auf der Südseite des Sees zurück zur Staumauer. In Bringhausen, dem nächsten Ort auf der Tour, konnte endlich die längere Rast nach fast ¾ der heutigen Gesamtstrecke eingelegt werden. Der Außenbereich des Lokals bestand aus Terrassen, von denen ein schöner Blick auf den See oder auch auf den weiträumigen Camping-Platz Bringhausen mit dem dahinterliegenden Wald möglich war. Gegen 15.30 Uhr wurde die Rast  beendet und die Tour auf dem Edersee-Radweg weiter bis zur Staumauer fortgesetzt. Auf diesem Streckenteil gab es eine kleine Verzögerung durch ein technisches Problem an einem der Fahrräder, das durch Sachkenntnis und mitgeführtes Werkzeug schnell behoben werden konnte. Der Stopp am Südende der Staumauer fiel sehr kurz aus, da sehr viele Besucher in diesem Bereich und auf der Staumauer selbst, meist ohne Mundschutz und nicht immer mit dem vorgeschriebenen Mindest-Abstand zueinander, unterwegs waren. Die Fahrt vom Südende der Staumauer durch Hemfurth und weiter bis zum Parkplatz am Affolderer See hat leichtes Gefälle und wurde entsprechend schnell durchfahren. Nach dem Verladen der Räder verabschiedeten sich die Teilnehmer gegen 17.00 Uhr. Alle waren der Ansicht, dass es sich heute um eine eher anspruchsvolle aber schöne Tour gehandelt hat, bei der auch das Wetter ideal mitgespielt hat. Werner S. bedauerte, dass er in den vergangenen Jahren nicht häufiger teilnehmen konnte und versprach, zukünftig mindestens bei Fahrten im Bereich südlich von Kassel wieder verstärkt dabei zu sein.

Autor des Berichts: Michael K.


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